Auch einige Bürgermeister aus der Untergliederung sowie Vertreter der Gemeinden, kirchlichen Gremien und Vorstände der kath. Kindergärten waren der Einladung zum Fest gefolgt.
Festprediger P. Michael beschrieb in seiner Ansprache den Berufungsweg vom "spätberufenen Ministranten" zum heutigen Moderator des Pastoralen Raums. "Deine Berufung zum Priester ist dir von Gott geschenkt worden, ihm soll der höchste Dank zukommen, " so P. Michael. Dazu passe auch der Primizspruch aus dem Magnifikat: "Meine Seele preist die Größe des Herrn!" Zusammen mit 41 weiteren Neupriestern ist er am 21.6.1986 in Oppeln (Oberschlesien, Polen) geweiht worden. Über die kommunale und kirchliche Partnerschaft mit Gerbrunn sind dann die ersten Kontakte nach Deutschland entstanden. 1993 wechselte Jelonek ins Bistum Würzburg und wurde 1998 inkardiniert. Zunächst als Kaplan in Waldbrunn wuchsen mit den Jahren die Aufgaben als Pfarrer auch von Eisingen, als Leiter der Pfarreiengemeinschaft und als Moderator des Pastoralen Raums, "weil du das Miteinander mit Sensibilität, Geduld und Weitsicht gestaltest." wie es der Festprediger formulierte.
Der Jubilar bedankte sich am Ende bei allen Gästen und Mitwirkenden sowie dem Pastoralteam, das den Festgottesdienst vorbereitet hatte.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Fred Döll an der Orgel und dem Chor Liederkranz aus Kist unter der Leitung von Anni Loch-Karl. In den Fürbitten nahmen die pastoralen Mitarbeiter aus dem Eisinger Pfarrhaus viele persönliche Bezüge zum Jubilar auf. Statt Geschenke wünschte sich Jelonek Spenden für die Orgelrenovierung, dabei kamen fast 600 € zusammen.
Dem Gottesdienst schloss sich eine Begegnung an, die vom Waldbrunner Gemeindeteam und der Kirchenverwaltung organisiert wurde. Viele Festgäste nutzen dies, um auch noch persönlich zu gratulieren.
Text: Bernd Müller
Fotos: Bernd Müller und Christian Dopf


