Ein besonderer Willkommensgruß galt dabei Pfarrer Dr. Jerzy Jelonek und Bürgermeisterin Ursula Engert. Ebenso wie die Teamleiterin des Nikolaustreffs Claralies Kromp thematisierten beide die Themen Frieden, Liebe und Zuversicht. Dabei kam auch die Botschaft des Engels „Fürchtet Euch nicht!“ zur Sprache, die als Zuversicht in unsicheren Zeiten segensreichen Trost spendet. Nach dem obligatorischen Kaffeetrinken bei reicher Kuchen- und Gebäckauswahl freuten sich alle auf das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern, begleitet von der Waldbrunner Veeh-Harfen-Gruppe unter der bewährten Leitung von Musikprofessorin Barbara Metzger. Ihre Überleitungen zwischen den einzelnen Liedern bereicherten die besinnliche Stimmung. Ein von Margarete Kern vorgetragenes Gedicht zeigte, wie ein alleinstehender Mann mit der Einladung an einen Nachbarn seiner Einsamkeit entrann. Für nachhaltige Erheiterung sorgte der Auftritt von Prof. Herbert Ludwig, der mit seinen Brettl Spitzen zu begeistern wusste. Besonders viel Anklang fand die Geschichte über den Priester, der einer armen Witwe beim Holzdiebstahl aus seinem eigenen Wald beistand, damit das Jesuskind nicht zu frieren brauchte. Auch das Lied von Karl Valentin „Wenn ich mal der Herrgott wär“ und der Sketch für zwei Personen über den Zufall, in Ermangelung der zweiten Person als Solostück vorgetragen, fand großen Applaus. Schließlich überraschte im vollen Ornat der Nikolaus alias Dr. Herbert Roll die Senioren. Er trug ein vom Himmel belauschtes Zwiegespräch zwischen Vater und seinem wissbegierigen Sohn Sepperl über die Herbergssuche vor. Besonders lobte er den eifrigen Einsatz der Ehrenamtlichen. Insgesamt zeigte er sich mit „seinen Senioren“ überaus zufrieden. So holte er auch für jeden ein kleines Geschenk aus seinem Sack hervor. Nach der Bescherung klang die stimmungsvolle Veranstaltung mit einem Potpourri an weihnachtlichen Liedern aus, die Agnes Spahn auf der Gitarre begleitete. Schon heute lädt der Nikolaustreff zu seiner nächsten Veranstaltung am 14. Januar 2025 um 14.30h ein.
Fotos und Text: Dr. Jürgen Schöttner










