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Neue Gesichter und gute Begegnungen - gemeinsamer Gottesdienst in Waldbrunn

Beim gemeinsamen Gottesdienst in der Untergliederung Eisingen - Waldbrunn gab es Gelegenheit, die neuen pastoralen Mitarbeiter kennenzulernen. Ebenso wichtig aber sind die vielen Begegnungen der Gläubigen aus unseren acht Gemeinden untereinander.

Wenn ihn einmal das Heimweh plagt, braucht Simon Merkle, der neue Pastoralassistent, nur beim Autobahndreieck Würzburg-West auf die A 3 einzubiegen, ein paar hundert Kilometer nordwärts zu fahren - und schon ist er im Rheinland angelangt. Denn aus der Region rund um ,,dat hillije Kölle", das Heilige Köln, stammt er. Sinnig war es auch, dass sich Simon Merkle in einer Kirche mit rheinischem Patron, nämlich St. Norbert in Waldbrunn, beim gemeinsamen Gottesdienst der Untergliederung Kreuz Christi und Petrus der Fels am 12. Oktober vorstellen konnte. Nun wird er in den nächsten vier Jahren seine Ausbildungszeit in unserem Pastoralen Raum durchlaufen.

Dicht gefüllt waren an diesem Sonntagmorgen die Bänke in St. Norbert. Auch viele Kinder und Jugendliche, die in der kommenden Zeit das Sakrament der Firmung und im kommenden Jahr die erste Heilige Kommunion empfangen werden, waren gekommen und brachten sich bei der Predigt und den Fürbitten mit ein. Orgel und Gitarre machten das Mitsingen leicht. Für die Gläubigen aus Kist war es ein Wiedersehen mit dem neuen Pastoralreferenten Kevin Krämer, stammt er doch aus Kist und hat sich dort viele Jahre in der Gemeindearbeit, zumal in der Jugendarbeit mit Ministranten und Ministrantinnen engagiert. Im Pastoralen Raum Würzburg links des Mains wird er künftig in der Pfarreiengemeinschaft Heiliger Benedikt zwischen Tauber und Main (Helmstadt/Neubrunn) wirken. So ist der gemeinsame Gottesdienst immer auch eine Bestandsaufnahme, wie es in der Pfarreiengemeinschaft künftig weitergeht.

Wie Gott in seiner Schöpfung und im Miteinander der Menschen wirkt - das war das geistliche Thema dieses gemeinsamen Gottesdienstes. Oft ist Gottes Wirken verborgen, aber spürbar, wenn man sich darauf einstellt, wurde dabei hervorgehoben. Gott lässt das Gebet an ihn nicht unbeantwortet, vielleicht aber nicht in der Weise, wie es mancher erwartet. Denn Gott will das Gelingen des Menschen und ist auch bei ihm, wenn der Lebensweg schwierig wird.

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst konnten alle Gottesdienstteilnehmer in der WABE, dem Mehrgenerationenhaus der Gemeinde Waldbrunn, zusammenkommen. Davon wurde diesmal reichlich Gebrauch gemacht, einer besonderen Ansprache bedurfte es dabei nicht. Für manche, etwa die Gläubigen aus Kist, war es auch ein Ersatz für das in diesem Jahr ausgefallene Pfarrfest. Viele Teilnehmer des Gottesdienstes freuten sich darüber, wie die Pfarreiengemeinschaft mittlerweile zusammenwächst und sich mit den neuen pastoralen Mitarbeitern weitere Helfer für den Dienst in Kirche und Gemeinde im Pastoralen Raum Würzburg links des Mains einsetzen.

Text: Reinhard Nixdorf
Fotos: Bernd Müller

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