Die Kister Wallfahrt hat eine lange Tradition, die zum Dank für die Verschonung durch den 2. Weltkrieg ihren Ursprung hatte. Jahre später geriet sie etwas in Vergessenheit und erst durch eine schwere Erkrankung des damaligen Pfarrers Konrad Martin machten sich wieder 160 Gläubige auf dem Weg, um für die Genesung zu beten. Ein halbes Jahr später war die schwere Erkrankung zum Erstaunen der Ärzte überwunden und der Pfarrer lebte und wirkte in der Pfarrgemeinde noch 33 Jahre, bis er mit 82 Jahren im Jahr 2016 verstarb.
Pastoralreferent Kevin Krämer und der Vorsitzende des Gemeindeteams Niclas König führten die Pilgergruppe sicher zum Käppele. Lieder, Gebete und Impulse vom diesjährigen Katholikentag in Würzburg gestalteten die Wallfahrt sehr kurzweilig.
Auch die Ministrantinnen und Ministranten, die sich aktiv beim Vorbeten einbrachten, hatten trotz des durchwachsenen Wetters sichtlich Freude daran. Begleitet wurde die Gruppe auch in diesem Jahr wieder durch Mitglieder des Musikvereins.
Am Käppele angekommen, fand unter Beteiligung der abholenden Familien noch eine kurze Andacht vor dem Gnadenaltar statt. Diakon Wagenhäuser erteilte den Segen, bedankte sich bei den Pilgern und lud die Kister auch im nächsten Jahr herzlich zur Wallfahrt in St. Burkard ein, denn das Gnadenbild wird dort für ca. zweieinhalb Jahre aufbewahrt. So kann – trotz der Renovierung des Käppele - die 42. Wallfahrt am letzten Sommerferien-Sonntag wieder stattfinden.
Bilder: Jochen König
Text: Rainer Krämer




