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Wallfahrtsrückblick Retzbach 26

Neubrunn
Nach einem kurzen Gebet und dem Wegsegen von Pastoralreferent Kevin Krämer haben sich 55 Pilger am Samstag, den 12.September auf den Weg nach Retzbach zu Maria im grünen Tal gemacht. 

Keine leichte Aufgabe für das Vorbereitungsteam um Luise Baunach, Menschen im Alter von 8 bis 80 Jahren aus den unterschiedlichsten Lebenssituationen heraus, 26 km zum Ziel zu führen.
Da ist es gut, wenn man sich auf sein Bauchgefühl verlassen kann. Die ausgesuchten Lieder, Gebete, Geschichten aber auch gute Gespräche haben dazu beigetragen, dass es nicht langweilig wurde.
 Jeder hat im Laufe des Tages seinen Platz in den Reihen gefunden. Sei es als Fahnen- oder Lautsprecher -Träger, Vorbeter,  Schlussläufer, Zuhörer oder Begleitfahrzeugfahrer.
Selbst für die Jüngsten gab es eine Station mit den Gebeten der Tiere auf der Arche Noah.
Wahrscheinlich hat sich jeder der Pilger in einem der Tiere erkannt. Der Elefant, der Gott um Entschuldigung bittet, weil er so viel kaputt trampelt, das Krokodil - das zwar eine große Klappe aber ein weiches Herz hat oder die graue Maus, die oft ungesehen an allem knabbert und nur um so viele Körner bittet um satt zu werden.
Bei bestem Wallfahrtswetter war es eine Freude den Weg zu gehen. In Retzbach hat uns, in gewohnt liebevoller Weise, Pastoralreferentin Barbara Stockman empfangen, unsere Jüngsten besonders begrüßt aber auch Werner Burkhard für seine 25. Wallfahrt mit dem Pilgerkreuz geehrt.
Danach verteilten sich alle um sich zu Stärken,  bevor jeder seines Weges in seinen Alltag zurück kehrte.

Am Mittwoch gab es noch einen Gottesdienst mit Pater Tharcisse für die lebenden und verstorbenen Retzbachwallfahrer. Im Anschluss entstand ein Foto mit der Wallfahrtsleitung, Pater Tharcisse und dem Jubilar Werner Burkhard, geehrt für 25 Teilnahmen an der Wallfahrt.

Text und Bilder: Berni Dengel

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