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Bewegter ökumenischer Familiengottesdienst

Greußenheim
zum 80-jährigen Jubiläum des SVG

Mit einem bewegten ökumenischen Festgottesdienst gestaltete der SV Greußenheim 1946 die Feierlichkeiten zu seinem 80-jährigen Bestehen. Zahlreiche Gäste kamen auf dem Sportgelände zusammen, um gemeinsam Dank zu sagen – für acht Jahrzehnte Vereinsleben und für das Engagement der vielen lebenden und verstorbenen Mitglieder, die den Verein geprägt haben. Pfarrerin Melina Racherbäumer (evang. Kirchengemeinden Uettingen, Remlingen und Billingshausen), gestaltete gemeinsam mit Sonja Kohlhepp, Gottesdienstbeauftragte in Ausbildung aus Greußenheim, die Feier. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Kinderchor Concordia unter der Leitung von Sherrie Blackmann-Linse. Mit schwungvollen Mitmachliedern wurden die Besucher immer wieder eingeladen, sich selbst zu bewegen – ganz im Sinne eines Sportvereins, bei dem Gemeinschaft und Bewegung zusammengehören. In ihrer Ansprache stellte Sonja Kohlhepp einen Salzkristall in den Mittelpunkt. So wie jeder Salzkristall einzigartig sei, sei auch jeder Mensch einmalig. Ein einzelnes Salzkorn könne jedoch noch keine Würze verleihen – erst das Zusammenspiel vieler Körner entfalte seine Wirkung. Dieses Bild übertrug sie auf den Verein: Die Erfolgsgeschichte des SVG sei nur möglich gewesen, weil sich über acht Jahrzehnte hinweg Menschen mit ganz unterschiedlichen Begabungen, Ideen und Sichtweisen eingebracht und gemeinsam Verantwortung übernommen hätten. Gleichzeitig erinnerte sie daran, dass es – wie beim Salz – auf das richtige Maß ankomme: Nur ein ausgewogenes Miteinander lasse Gemeinschaft gelingen.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurden mehrere besondere Ehrungen vorgenommen. Im Beisein zahlreicher Besucher konnte die von Werner Rüger und Oskar Kohl geschaffene Skulptur feierlich eingeweiht werden. Das Kunstwerk wurde von den Ehrenmitgliedern initiiert und finanziert und erinnert dauerhaft an das außergewöhnliche Engagement vieler Ehrenamtlicher.
Mit der Einweihung des „Ölympiaplatzes“ und der „Spitzallee“ setzte der Verein zudem zwei weitere sichtbare Zeichen der Anerkennung. Die Benennung würdigt Hermann Spitznagel sowie Ehrenvorstand Manfred Öchsner, die den SVG über viele Jahre mit großem persönlichen Einsatz geprägt haben.

Autorin: Elfriede Streitenberger